Informationen aus Beihingen
April  2004

Für das neue Jahr 2004 hat sich sicher der eine oder andere etwas vorgenommen oder einen Wunsch artikuliert. So sind auch mir einige Wünsche eingefallen, deren Erfüllung uns allen zwar etwas abverlangt, aber der Gemeinschaft etwas bringt.

 Der erste Wunsch ist ein Appell an alle Bürger, sich doch mehr im ehrenamtlichen Bereich einzubringen. Beispiele gibt es auch in unserer Gemeinde genügend, ich möchte nur einige davon nennen: Beteiligung in den Vereinen, Übernahme von Ämtern in Kommune und Kirche, Teilnahme an der Aktion" Saubere Landschaft", Übernahme von Patenschaften für Blumenschmuck und Blumenpflege usw. Das Betätigungsfeld ist vielfältig und vor jeder Haustür wartet eigentlich eine Aufgabe.

Als zweiten Wunsch möchte ich äußern, dass wir uns alle mehr an die Geschwindigkeitsvorgaben in den 30 km-Zonen halten. Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie wenig die Verkehrsschilder auch von denen beachtet werden, die in diesen Zonen wohnen. Als Hinweis ist noch zu bemerken, dass der Birken- und der Forchenweg jetzt auch zu diesen Zonen gehören.

Nun noch einige Anmerkungen zu konkreten Anliegen im Jahr 2004. Im kommunalen Bereich wird es ein ruhiges Jahr werden, da im Haushaltsplan für Beihingen außer einigen wenigen kleinen Vorhaben nichts vorgesehen ist. Der Antrag des Ortschaftsrates, die demolierten Lampen in der Egenhauser Straße und am Dorfplatz durch höhere Lampen zu ersetzen, wurde ebenso abgelehnt wie die Fortsetzung des Beleuchtungskonzeptes in der Schwandorfer Straße. Auch in der Sanierung von Feldwegen wird sich in diesem Jahr wieder nicht viel tun. Die Aufstellung des Bebauungsplanes "Brandstöckle" sollte jedoch gelingen, vor allem auch deswegen, weil in der Röte nur noch 4 Plätze zu Verfügung stehen.

Der Heimat- und Geschichtsverein feiert in diesen Jahr bereits sein 10jähriges Bestehen mit einem besonderen Festwochenende am 19. und 20. Juni Wenn die Finanzierung gelingt, hier gibt es noch Probleme, soll die Gänseskulptur auf dem Dorfplatz durch einen Gänsehirten ergänzt werden. Außerdem wird bei diesem Anlass die Neuauflage des Ortssippenbuches Beihingen/ Bösingen offiziell vorgestellt und zum Verkauf freigegeben. Hierzu ergeht schon jetzt herzliche Einladung an alle Bürger Bösingens und Beihingens. So viel zum Einstieg in das Jahr 2004.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Urbschat

Ortsvorsteher Beihingen

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Dezember 2003

"Noch unter dem Eindruck der heißen Sommermonate stehend, ist es bestimmt vielen schwer gefallen, sich auf die veränderten Wetterverhältnisse des Herbstes einzustellen. Unsere Landwirte hatten sicherlich die größten Probleme mit dieser außergewöhnlichen Trockenheit, ihnen wünschen wir, dass sie wenigstens die Futterknappheit einigermaßen unbeschadet überstehen.

Die evangelische Kirchengemeinde und der Heimatverein Beihingen haben in guter Kooperation eine alte Tradition aufleben lassen, indem sie gemeinsam Erntedank- und Kirbefest veranstalteten. Mit Kirbekuchen aus dem Backhaus und deftigem Eintopf legte man sich bewusst auf traditionelle Kost fest, die von vielen Besuchern geschätzt wurde. Leider war die Wetterlage gerade an diesem Wochenende gegen ein Fest auf dem Dorfplatz, so dass eine Verlegung ins Gemeindehaus notwendig wurde. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern, die für Speis und Trank sowie für die herbstliche Dekoration sorgten.

Wie sicherlich von vielen Bürgern bemerkt , wurden vor einigen Wochen die 30 km-Zonen in der Egenhauser Straße , in der Röte (mit Gründelweg), im Birken- und im Forchenweg eingerichtet, dies in der Absicht, Gefahrenpotentiale im Verkehrsablauf zu minimieren und Wohnqualität zu steigern. Leider ist diese neue Verkehrslage noch nicht von allen registriert worden, wie immer wieder zu beobachten ist. Ich appelliere an alle Verkehrsteilnehmer, sich ganz bewusst an die Geschwindigkeitsreduzierung zu halten und damit Vorbild zu geben.

Ein Ärgernis, das auch in Beihingen als solches empfunden wird, ist die Ablagerung von wildem Müll in der freien Natur und die Verunreinigung um Bushaltestelle und Brunnen in der Dorfmitte. Ich gehe einfach davon aus, dass eine große Anzahl der Bürger die Vorstellung hat, dass sich unser Dorf in sauberer Form präsentieren sollte. Hier ist jedermann aufgerufen, Personen, die sich nicht daran halten, auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen.

Das Museum haben in diesem Jahr ungefähr 600 Personen besucht, wobei wieder viele Gruppenführungen stattfanden. Die Aktionen mit der Korbflechterin, mit Weber, Schindelmacher, Hufschmied und den Landwirten beim Sensen dengeln sind wieder gut angekommen. Im nächsten Jahr besteht der Heimatverein bereits 10 Jahre, ein berechtigter Anlass, an ein Jubiläumsfest zu denken. In diesem Zusammenhang möchte ich allen ehrenamtlich tätigen Helfern in unserem Ort meine Anerkennung und vor allem meinen Dank aussprechen.

Wenn dieser Bericht erscheint, steht bereits wieder Weihnachten vor der Tür. Auch in diesem Jahr wünsche ich allen Bürgern aus Beihingen und Bösingen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Urbschat

Ortsvorsteher Beihingen

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August 2003

"Was lange währt, wird endlich wahr". Diese Volksweisheit kann so nicht einfach auf den Ausbau unserer Ortsdurchfahrt übertragen werden, da die eigentliche Bauzeit relativ kurz war. Die beteiligten Firmen haben gute und schnelle Arbeit geleistet, das Ergebnis kann sich sicherlich sehen lassen. Vielleicht lag es auch an der ungemein guten Betreuung und den täglichen Kontrollen durch die bürgerliche "Bauaufsicht", dass die Arbeiter ihre ganze Kraft und Routine einsetzten. Nun haben wir eine schöne, aber auch eine schnelle Ortsduchfahrt und wir hoffen, dass vor allem auch die Verkehrsteilnehmer aus dem Nachbarkreis an die vorgeschriebene Geschwindigkeit innerhalb der Ortsgrenzen denken, wenn sie Beihingen durchfahren. Der Straßenteiler als Geschwindigkeitsbremse muss sich erst noch bewähren, vor allem müssen die Verkehrsteilnehmer bei der Ortseinfahrt noch die richtige Straßenseite finden. Neben der Verkehrsführung haben wir auch noch etwas
für die Schönheit des Ortsbildes getan, so kann Beihingen jetzt fast schon als "Brunnen-Dorf" bezeichnet werden. Dass die Pumpe des Brunnens solar betrieben wird, ist unser kleiner ökologischer Beitrag. Als weitere dörfliche Charakteristik wäre sicherlich auch die (abgelehnte) Mittelkandel in der Mohlgasse zu werten gewesen, so stellt sich diese nicht ganz so prächtig dar. Nachdem nun die innerörtlichen Umleitungen aufgehoben
sind, kann auch der Dorfplatz wieder mit Poller, Lampe und Papierkorb "möbliert" werden. Leider hat sich etwas die Unsitte breit gemacht, den schönen Dorfplatz als Parkfläche zu nutzen.
Am Schulhaus haben wir einen lang gehegten Wunsch der Kindergarteneltern erfüllt, ließen wir doch eine Gehwegverbindung vom Parkplatz zur Turnhalle anlegen. Nun müssen die Kinder bei ihrer Abholung nicht mehr den gefährlichen Gründelweg betreten.
Am 18. Mai 2003 ist Dr. Karl Kempf verstorben, der Hauptverfasser unseres Heimatbuches. Wir sind stolz darauf, dass wir mit seiner großen Unterstützung und
mit seinen umfassenden, historischen Kenntnissen ein Buch erstellen konnten, das für Beihingen wahrscheinlich einmalig ist. Wir werden seiner stets dankbar gedenken.

Die Urlaubszeit steht an, ich wünsche allen Lesern schöne Ferien, interessante Urlaubserlebnisse und vor allem Erholung.


Mit freundlichen Grüßen

Heinz Urbschat

Ortsvorsteher Beihingen

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März 2003

Gerade, als ich diese Zeilen schreibe, bietet uns die Natur ein herrliches Winterbild mit Schnee in Hülle
und Fülle. Dieses Winterwetter ist allerdings auch Schuld daran, dass die Baustelle in der Bösinger Straße seit Weihnachten ruht. Die Mohlgasse hat zwar noch ihren Belag und auch die neuen Straßenlampen
erhalten, doch für die Ortsdurchfahrt hat es nicht mehr ganz gereicht. Mit dem Einbau des Straßenteilers
und des Kanals kann auch die interne Umleitungsstrecke, die ja eigentlich nur für Anlieger vorgesehen war, nicht mehr genutzt werden. Pfarrer Karwounopoulos sowie weitere Fahrzeuge mit FDS-Nummern, müssen sich nun andere Verkehrswege suchen. Die Umleitungsstrecke über den Dorfplatz hat schwer unter der Verkehrslast gelitten. Wir hoffen, dass die Bauarbeiten bald weitergehen können, damit im Frühsommer diese Maßnahme abgeschlossen ist.

Kurz vor Weihnachten hat der Heimatverein wieder seine Adventsfeier auf dem Dorfplatz abgehalten. Eine
weihnachtliche Dekoration , sowie ein abwechslungsreiches Programm haben wieder einmal dafür gesorgt, dass eine vorweihnachtliche Stimmung zu spüren war. der Übergang zu einer sich anschließenden kirchlichen Andacht hat sich , glaube ich, ganz gut bewährt. Nochmals danke dem Kindergarten, dem
Kirchenchor, dem Brass-Ensemble Bösingen , dem jungen Chor des Liederkranzes Haiterbach und Manfred Dreßel für die Gestaltung des Abends.

Die Grundschule Ober-schwandorf, die beinahe 2 Jahre Gast in unserer Turnhalle war, ist Ende Januar diesen Jahres ausgezogen und hat ihre neue Halle eingeweiht. Wir gratulieren unseren Nachbarn aus Oberschwandorf zu diesem gelungenen architektonischen Meisterwerk.

Zur Zeit ist die Desch-Beiz wieder im Gespräch. Wir sind in Beihingen froh darüber, dass es diesen eigenverantwortlichen Jugendtreff gibt. Nun musste aber zur baurechtlichen Absicherung ein Bebauungsplan
aufgestellt werden, außerdem wollen die Verantwortlichen einen Anschluss für Wasser und Abwasser legen lassen, sicher eine Angelegenheit, die große Vorteile aber auch finanzielle Belastung für diesen Verein bringt.

Im Schulhaus sind die Sanierungsarbeiten immer noch nicht abgeschlossen, doch laufen zur Zeit bereits Vorgespräche, ob in diesen Räumlichkeiten nach vollzogener Instandsetzung eine Ausstellung stattfinden kann. Eine ehemalige Beihinger Bürgerin möchte, auch als Dank an Beihingen, Teile ihrer Werke im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren. Wir hoffen, dass dieser Einstieg in die Präsentation von Kunstwerken gelingt.

Horst Hölzle ist seit Januar 2003 in den Gemeinderat der Stadt Haiterbach nachgerückt, er übernimmt meinen Sitz, da ich durch berufsbedingte Mehrbelastung mein Mandat niedergelegt habe.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Urbschat

Ortsvorsteher Beihingen

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November 2002

Zum Ende der Ferienzeit gab es mit dem 12. Beihinger Backhaus- und Brunnenfest nochmals einen Höhepunkt im Festkalender, der nach diesen 3 tollen Tagen fast nicht mehr zu überbieten ist. Ein Lob den geduldigen Anliegern, die den hohen Lärmpegel so tapfer ertragen haben. Mit dem Ende der Festtage war aber die Belastung in der Ortsmitte noch nicht aufgehoben, im Gegenteil, es setzte sofort der Baulärm in der Mohlgasse und in der Bösinger Straße ein. Wir sind natürlich froh, dass diese Baumaßnahmen in Angriff genommen wurden, erwarten wir dadurch doch eine weitere Aufwertung im Bereich der Mohlgasse und eine bessere Verkehrsführung in Richtung Bösingen. Im nächsten Jahr ist dann alles überstanden, auch die nicht wenig belastende Umleitung des Haiterbacher Schwerlast-verkehrs über Beihingen.

Wie angekündigt, wurden nun die 2 Wippen und die Schaukel hinter dem Gemeindehaus aufgestellt und wie
mir scheint, auch gut angenommen. Hier sollten alle Benutzer dafür Sorge tragen, dass das Gelände immer
ordentlich verlassen wird.

Im Gebäude der ehemaligen Schule hat in einem Klassenzimmer die Jugendkunstschule ihre Tätigkeit
aufgenommen. Wir hoffen, dass die angebotenen Kurse regen Zuspruch finden.

Nachdem auch für dieses Jahr beim Heimatverein Bereitschaft bekundet wurde, die Adventsfeier auf dem
Dorfplatz zu organisieren und zu gestalten, werden wir diese also wieder ins Jahresprogramm aufnehmen. Ich empfinde es als eine wirklich Bereicherung der vorweihnachtlichen Zeit. Der Termin wurde auf Samstag,
den 14. Dezember festgelegt, erste Zusagen zur Programmgestaltung gingen bereits ein. So hoffen wir
denn, dass diese Adventsfeier wieder regen Zuspruch findet. dann soll sie allerdings nur im Zweijahresturnus abgehalten werden.

Mit Erscheinen dieses Blättles können wir auch schon bald das Jahr 2002 beschließen. Ich wünsche allen
Bürgerinnen und Bürgern beider Orte ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Urbschat, Ortsvorsteher Beihingen

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Juli 2002

Im vergangenen Vierteljahr haben sich im Ortskern wieder einige Veränderungen ergeben. Als erstes wurde
als Gemeinschaftsleistung des Heimatvereins, des VFR und der Feuerwehr der Gemeindeschuppen hinter dem Backhaus gepflastert. Die Stadt Haiterbach hat die Materialkosten übernommen, die Vereine haben
eigenverantwortlich die Arbeiten durchgeführt. In vorbildlicher Weise haben Wolfgang Muhl und Karl Stöhr
die Organisation übernommen und die Vorarbeiten geleistet. Nun haben sich die 3 Vereine einen geeigneten Raum geschaffen, um allerlei Utensilien für das Dorffest und für das Museum zu lagern.
Am Pfingstsamstag wurde eine Doppelaktion durchgeführt, einerseits wurden 3 Großgeräte (Fußballtor, Basketballkorb und Tischtennisplatte) auf dem Festplatz aufgestellt, damit die Kinder und Jugendlichen in der Dorfmitte Spielmöglichkeiten haben, andererseits wurde die Gänseskulptur in einem kleinen Festakt enthüllt. Leider war das Wetter nicht ganz so angenehm warm, doch ließen sich viele Beihinger nicht abhalten, an der Hocketse auf dem Dorfplatz teilzunehmen. Ein Dank an die Stadtkapelle, die den musikalischen Rahmen setzte. Nun hoffen wir, dass Festplatz mit Spielgeräten sowie Gänseskulptur
uns lange unbeschadet erhalten bleiben.
Auf dem Grundstück hinter dem Gemeindehaus sollen in den nächsten Wochen 2 Wippen und eine Schaukel aufgestellt werden, so dass sich hier auch Kleinkinder betätigen können. In dankenswerter Weise hat die Kirchengemeinde zugesagt, diesen Teil des Grundstücks an die politische Gemeinde zu verpachten.
Außerdem haben wir rund um Beihingen wieder einige neue Bänke aufstellen lassen, damit Spaziergänger oder Wanderer Rastmöglichkeiten haben.
Wenn dieses Blättle erscheint, geht es für die ersten schon in den Urlaub. Ich wünsche allen gute Erholung
und viele erfreuliche Erlebnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Urbschat

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März 2002

Advent und Weihnachten sind aus unserem Gedächtnis bereits entschwunden, trotzdem möchte ich eingangs noch einmal rückblickend auf die gemeinschaftliche Adventsfeier, organisiert vom Heimatverein, eingehen. Trotz klirrender Kälte, die bedauerlicherweise auch das Auftreten des Posaunenchors aus Bösingen verhinderte, waren doch wieder viele Beihinger Bürger und auch einige Gäste gekommen, um den Beiträgen des Kindergartens, des Kirchenchors und des Projektchors zu lauschen. Gedichte und Geschichten von Hermine Stöhr und Manfred Dreßel waren weitere Programmpunkte. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich das Auftreten von gleich zwei Nikoläusen, die ihre Geschenke an die
Kinder verteilten. Nachträglich noch einmal ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden und Helfern.
Ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben wird, ist noch nicht abzusehen.

Zur Zeit werden immer noch heiße Diskussionen über die Pflegemaßnahmen in der Egenhauser Straße geführt. Natürlich kann man das Fällen eines jeden Baumes kritisieren, doch man kann die ganze Angelegenheit auch sachlicher betrachten. Ich versuche es auf diesem Wege.

1. Aus Gründen der Verkehrs-sicherung mußten einige Bäume, die keine Standsicherheit mehr gewährleisteten, entfernt werden.
2. Unserer Meinung nach gehören Fichten nicht in diesen Bereich der Ortseinfahrt, es sind Waldbäume.
Darum wurden sie entfernt.
3. Hecken sollten auch aus ökologischen Gründen immer wieder mal auf Stock gesetzt werden, um sich neu entwickeln zu können. Dies wurde in Teilbereichen getan. Ausweich-möglichkeiten für die Vogelwelt wurden erhalten.
4. Verschiedentlich mussten Pflegemaßnahmen vorgenommen werden, um andere Bäume dadurch zu
schützen oder ihnen bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Wir haben uns von einem kompetenten Fachmann beraten lassen und erfahrene Waldarbeiter haben die Arbeiten ver-antwortungsbewusst ausgeführt. In wenigen Jahren wird ein neuer Bewuchs diesen Straßenabschnitt zieren.


Abschließend noch ein Wort zu den Maßnahmen, die 2002 zur Ausführung kommen sollen. Wir sind guter Hoffnung, dass in diesem Jahr der Ausbau der Bösinger Straße erfolgen wird. Daneben sind wir auch froh darüber, dass sozusagen begleitend und als Fortsetzung der Dorfentwicklungsmaßnahmen der Ausbau der Mohlgasse in Angriff genommen wird. Auch sollen in diesem Jahr die Feldwege 60 und 61 (beim Pferdestall Bauer) mit einer Asphaltdecke versehen werden. Entlang der Waldach sollen in der Ortsmitte Sanierungsmaßnahmen an der Mauer und am Geländer vorgenommen werden. Auch könnte es gelingen, das Aufstellen der Gänseskulptur auf dem Dorfplatz finanziell zu bewältigen. Im Hochbehälter müssen für
die Stromversorgung 20000 ? aufgebracht werden. Soviel an Informationen fürs erste Quartal.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern einen
fröhliche Einstieg in den Frühling.

Urbschat, Ortsvorsteher Beihingen

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Dezember 2001

Es sind bisweilen die kleinen Dinge, die von vielen meist unbeachtet, ihren Anteil an einem gelungenen Gesamtbild einbringen. So sind es dieses Mal auch viele kleine Projekte, die im abgelaufenen Quartal in Angriff genommen wurden. Konzentriert hat sich zunächst vieles auf die Dorfmitte, hier wurde das Brückengeländer erneuert und ein ebener Pflasterübergang für Rollstuhlfahrer geschaffen. Im Backhaus mussten für teures Geld die beiden Öfen saniert werden, eine rußige und staubige Angelegenheit. Die Öfen sind fertig, erste Backversuche wurden bereits mit unterschiedlichen Erfolgen durchgeführt. Hier bedarf es wahrscheinlich einer gewissen Eingewöhnungsphase. Ein Boiler in und Beleuchtung am Backhaus wurden auf Wunsch hin angebracht.

Eine etwas verloren dastehende Tischtennisplatte auf dem Dorfplatz kündet von der Absicht des Ortschaftsrates , in der Dorfmitte einen Spielplatz anzulegen. Da noch Pachtverhandlungen laufen, wird es eine offizielle Einweihung wahrscheinlich erst im Frühjahr geben. Die Kinder in der Unterstadt können sich jetzt schon auf einige interessante Spielmöglichkeiten freuen.

Des weiteren ist der Ortschaftsrat derzeit bemüht, den Dorfplatz mit einer Skulptur zu beleben. Es wäre sicher eine Bereicherung für unsere Dorfmitte, wenn es (auch finanziell) gelingen sollte. Das Modell dieser Skulptur kann auf der Geschäftstelle angesehen werden. Auch im Bereich der Geschäftsstelle wurden Verbesserungen vorgenommen. Der Eingangsbereich wurde neu gepflastert, der Zugang über die Treppen zum Kindergarten wurde kinderwagenfreundlich umgestaltet und in der Turnhallenküche wurde eine neue Gastronomie-Spülmaschine eingebaut (gesponsert von der Teufel-Brauerei Baisingen)

Das wäre schon das Wesentliche an baulichen oder ähnlichen Veränderungen. Zu Erwähnen wäre noch, dass in diesem Jahr knapp 500 Besucher das Museum besichtigt haben, ein ausgesprochen toller Zuspruch. In diesem Zusammenhang kann auch erwähnt werden, dass der Heimat- und Geschichtsverein nach dem großen Erfolg des letzten Jahres am Freitag, den 14 Dezember wieder eine gemeinschaftliche Adventsfeier organisiert, zu der die Bevölkerung , aber auch auswärtige Gäste herzlich eingeladen sind. Kindergarten, Posaunenchor, Kirchenchor, Projektchor sowie private Personen werden das weihnachtliche Programm gestalten. Wir hoffen wieder auf eine ähnlich besinnliche Stimmung wie im vergangenen Jahr. Wenn das "Blättle" erscheint, neigt sich das Jahr 2001 bereits wieder dem Ende zu.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern beider Orte ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2002.

Urbschat

Ortsvorsteher

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 März 2001

Von einer stimmungsvollen, besinnlichen Atmosphäre war die adventliche Feier am 14. Dezember 2000 vor dem Heimatmuseum getragen und der Besucherzuspruch war erfreulich.

Der Heimat- und Geschichtsverein hatte die Organisation der Veranstaltung übernommen, Kindergarten, Kirchenchor, Projektchor, Posaunenchor Bösingen (mit Beihinger Akteuren) sowie Hermine Stöhr, Manfred Dreßel und Pfarrer Karwounopoulos gestalteten mit ihren Beiträgen den Programmablauf.

Der SWR 4 nahm die Vorträge auf und strahlte am Tag darauf kleine Ausschnitte über seinen Sender aus. Ein Dorf feiert mit seinen Besuchern Advent. Bei Glühwein, Kinderpunsch, gebratenen Würsten und Waffeln konnte man die vorweihnachtliche Stimmung genießen, die weihnachtliche Dekoration trug viel dazu bei, dass man sich auf einem kleinen Weihnachtsmarkt wähnte. Knackende Schwedenöfen verstärkten noch den heimeligen Eindruck. im absoluten Blickpunkt stand natürlich das Adventsfenster, das von engagierten Frauen unter der Leitung von Heide Müller ausgestaltet wurde.

Der Dank gilt allen Helfern und Akteuren, die diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis werden ließen. Dass daneben auch ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte, der der Familie Muhl überbracht wurde, sei nur am Rande erwähnt.

Wer Interesse hat, kann sich die Kassette mit allen Beiträgen in Beihingen auf der Geschäftsstelle, in Bösingen bei Frau Karwounopoulos ausleihen.

Seit Mitte Januar hält die durch die Brandkatastrophe geschädigte Grundschule Oberschwandorf ihren Sportunterricht in der Beihinger Turnhalle ab. In diesem Zusammenhang mussten einige Maßnahmen ergriffen und ausgeführt werden. Im Geräteraum wurde eine Schrankwand für die Kleingeräte eingebaut, alte Geräte wurden repariert und neue Geräte angeschafft. Wir hoffen nun , dass sich die Kinder in dieser neuen Umgebung wohl fühlen und begrüßen sie ganz herzlich.

Haben Sie schon registriert, dass die neuen Straßenlampen zum Gewerbegebiet bzw. zum Sportplatz installiert wurden ? Nun können Arbeiter bzw. Sportheim-besucher den Gründelweg auch in der dunkleren Jahreszeit jederzeit sicher zu Fuß begehen.

Zum Schluss noch eine Anregung: In den letzten Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, dass der Blumenschmuck an den Häusern und in den Vorgärten rückläufig ist was ich natürlich sehr bedauere. Vielleicht könnten in diesem Jahr wieder erhöhte Anstrengungen unternommen werden, uns als besonders ("blumen-") freundlichen Ort zu präsentieren.

Mit freundlichem Gruß

Urbschat

Ortsvorsteher

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Dezember 2000

Auch das 11. Backhaus - und Brunnenfest stellte Verantwortliche sowie Gäste und Besucher wieder voll zufrieden, war es nicht nur von der Besucherzahl her mehr als beachtenswert, auch das Angebot an Attraktionen und Aktivitäten ist stets erweitert worden und im Wandel begriffen. Wenn auch der Arbeitsaufwand immer umfangreicher und damit auch die Belastung immer größer wird, sollte doch versucht werden, dieses beliebte und bereits zur Tradition gewordene Fest, wenn auch evtl. einmal in einem kleineren Rahmen, unbedingt zu erhalten.

Die Veranstalter haben sich ein Lob mehr als verdient.

"Was tut sich in der Bösinger Straße ?" werden sich nicht wenige Bürger fragen. Im Rahmen eines Ortstermins mit dem Straßenbauamt Calw konnten sich vor allem die betroffenen Anlieger notwendige Informationen über Trassenverlauf, Ausbaustandards und vieles mehr einholen. Nun können wir nur noch hoffen, dass das notwendige Geld 2001 auch zur Verfügung steht. Bösingen hat in einer bemerkenswerten Einweihungsfeier sein restauriertes Backhaus sowie seine neue Ortsmitte der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir gratulieren unserer Nachbargemeinde ganz herzlich zur interessant gestalteten Feier, vor allem aber zu dieser gelungenen Gestaltung des Ortskerns.

In diesem Zusammenhang kann auch erwähnt werden, dass auch die Öfen im Backhaus Beihingen einer dringenden Sanierung bedürfen. Nach Einholung von Kostenvoranschlägen soll auf Wunsch des Ortschaftsrates noch in diesem Jahr mit der Sanierung begonnen werden.

Im Dezember startet der SWR 4 Tübingen eine Art Adventsfenster- Aktion, an der sich 24 Gemeinden beteiligen sollen. Beihingen wurde ebenfals angesprochen sich zu beteiligen und erste Vorgespräche wurden bereits geführt, so dass mit einer dörfliche Adventsfeier am Donnerstag, dem 14 Dezember gerechnet werden kann, in der der Projektchor, der Kirchenchor, der Posaunenchor Bösingen, der Kindergarten sowie Privatpersonen auftreten werden.

Näheres muss zunächst noch mit den Verantwortlichen des Senders abgestimmt werden. In wieweit dann Sequenzen aus dieser Feierstunde im Radio übertragen werden, kann noch nicht genau gesagt werden.

Lassen wir uns überraschen. Die Bevölkerung aus beiden Orten ist jedenfalls herzlich eingeladen.

Das Heimatmuseum Beihingen hat an den Besuchstagen einen mehr als regen Zuspruch erfahren, kamen doch an diesen Sonntagnachmittagen immerhin zwischen 70 und 100 Personen nach Beihingen, um sich das Gebäude und seine Ausstellungsgegenstände anzusehen. Über die Wintermonate ist das Museum geschlossen, es wird dann erst wieder im April 2001 zu besichtigen sein.

Wenn dieses Blättle erscheint, beginnt fast schon die Adventszeit. Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Gemeinden geruhsame Tage im Advent, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

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August 2000

In wohltuender Ruhe liegt der Dorfplatz an der Waldach und das daneben stehende Gebäude des neuen Heimatmuseums lässt in seiner Beschaulichkeit kaum erahnen,welchen Ansturm es am Tag der offenen Tür, seiner offiziellen Präsentation, ertragen musste. Nun war es also in einem letzten Kraftakt nach über 5jähriger Bauzeit fertiggestellt worden, wobei in den letzten Tagen und Wochen vor allem fleißige Frauenhände und handwerklicher Sachverstand für den letzten Schliff und für eine besondere Atmosphäre sorgten. Das Heimatmusum mit seinem "Innenleben" war fertig, soweit man das bei einem Museum sagen kann. Es waren sicher mehr als tausend Besucher, die voller Neugierde den Wohnbereich, die Handwerkerecken, die Ställe oder im Dach die kleine Dorfschule besichtigten, um evtl. eigene Leihgaben wieder zu entdecken oder nach dem Rundgang bewundernd zu äußern: "Dieses Museum braucht sich nicht zu verstecken"

Dass der verantwortliche Architekt mit sorgenvoller Miene dreinblickte, wenn sich zeitweise mehr als 20 Personen in jedem Raum aufhielten, ist sicher zu verstehen, aber die Verantwortlichen des Heimat- und Geschichtsvereins wollten keine Regulierung des Zuschauerstroms vornehmen, waren sie doch von der Stabilität ihres Bauwerks, das in ca. 5000 Arbeitsstunden saniert worden war, voll überzeugt. Das schon über unsere Dorfgrenze hinaus bekannte "Beihingen Festwetter" sorgte dann dafür, dass die fleissigen Helfer des Vereins mehr als alle Hände voll zu tun hatten, um den Ansturm zu bewältigen.

Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich auch den Besuch des SWR 4 Senders Tübingen, der sein Versprechen tatsächlich wahr machte und am Samstag mit einem Übertragungswagen eintraf, leider aber nur für einen kleinen Sendungsausschnitt Zeit hatte. Trotzdem war nicht zu verkennen, dass die Personen, die interviewt wurden, ein gewisses Lampenfieber nicht verleugnen konnten. Trotzdem hat es Spass gemacht.

Bereits am Freitagabend wurde das Festwochenende eingeläutet, wobei die Stadtkapelle und der Kirchenchor den musikalischen Rahmen legten.

Den Mittelpunkt des Abends bildete der Vortrag von Herrn Dr. Kempf, der in anschaulicher und fundierter Weise die Lebensgeschichte des Hauses an der Waldach wiedergab. Viele interessante Zufälligkeiten (das Haus konnte fast auf den Tag hin seinen 200. Geburtstag feiern) sowie das von vielen Wechseln betroffene ehemalige Handwerkerhaus verbunden mit geschichtlichen Ereignissen des Bauernkrieges aus der unmittelbaren Umgebung war für viele Festaktbesucher von großem Interesse.

Eine Diashow über die geleisteten Arbeiten sowie Grußworte von Bürgermeister Henle und Frau Vogel vom Landratsamt rundeten den Abend ab. Nur Schade, dass die Halle nicht voll besetzt war.

Das Museum wird nun jeweils am 1. Sonntag im Monat von April bis Oktober von 13.00 - 17.00 Uhr geöffnet sein. Gruppen werden auch zu anderen Zeiten nach Anmeldung eingelassen.

Der Heimatverein macht noch darauf aufmerksam, dass das Interesse an besonderen Ausstellungsstücken weiterhin vorhanden ist, hier besteht vor allem noch Interesse an alten Spielsachen.

Der Laden Keck bleibt uns erhalten ! Mit dieser "last-minute" Nachricht können wir alle Beihinger Bürger erfreuen und auch überraschen, hat sich doch tatsächlich eine nicht-alltägliche Lösung ergeben: Unser letztes Lebensmittelgeschäft wird unter der Leitung des Altenheimes weitergeführt. Wir danken Herrn Schübel für seinen Einsatz in dieser Sache, seinen Mitarbeitern für die Bereitschaft zur Übernahme dieser Aufgabe sowie der Familie Keck, die diese Lösung ermöglicht hat.

Nun liegt es an jedem selbst, zur Erhaltung des Geschäftes beizutragen.

In der Röte bewegt sich im Baubereich einiges, sind doch innerhalb kurzer zeit 5 Baustellen entstanden. Nach einer langen Vorlaufphase war die Freigabe des Baugebietes von großer Wichtigkeit, die erwähnten Baumaßnahmen belegen es.

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März 2000

Seit dem 26. Dezember 1999 beherrscht vor allem ein Reizwort immer wieder alle Gespräche, es ist der Name "Lothar". Die Gemarkung Beihingen wurde von der ungeheuren Wucht dieses Naturereignisses getroffen, die Schäden sind in Zahlen noch gar nicht richtig einzuschätzen. Trotz aller sächlichen Schäden und vor allem der Schäden im Waldbereich durften wir dennoch zufrieden sein, dass es nicht auch noch Personenschäden zu beklagen gab. Der umsichtigen Hilfe der Feuerwehr möchte ich auch an dieser Stelle meinen und den Dank der Bürger aussprechen.

Beihingen im Radio !

Das Beihinger Schlachthaus hatte es dem SWR 4 Tübingen angetan, für die Vor-Ort-Reporter des Senders eine so seltene und interessante Angelegenheit, dass sie extra von Tübingen her anreisten, um einen Einblick in das dörfliche Schlachten zu erhalten.

Schlachthausverwalter Günter Raisch und Landwirt Karl Braun meisterten die für sie ungewohnte Situation mit großer Gelassenheit und kommentierten den Schlacht- bzw. Verarbeitungsvorgang, der dann über den Sender ausgestrahlt wurde.

Anfang Mai soll dann ein Sendungsausschnitt vom Beihinger Heimatmuseum aufgenommen und ausgestrahlt werden.

Und damit ist ein weiterer Punkt angesprochen, der bis zum Mai verstärkt in Erscheinung treten wird, es ist die Fertigstellung des Heimatmuseums. Von allen Helfern erfordert es nochmals einen außerordentlichen Einsatz , damit der Festakt am 12. Mai und die Eröffnung am 14. Mai gewährleistet werden können.

Nach über fünfjähriger Arbeitszeit, in den letzten Wochen und Monaten fast nur noch von 2 - 3 Personen getragen, kann jetzt das Gebäude möbliert, ausgestattet und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Überraschende Hilfe erfuhr der Verein aus Bösingen und Haiterbach. Der Bösinger Ortschaftsrat , allen voran Ortsvorsteher Adolf Gärtner stellten dem Museum mit 2 alten Schulbänken, einem Lehrerpult und einer echten großen Schiefertafel tolle Exponate zur Verfügung, nach denen die Verantwortlichen bereits landesweit gesucht hatten. Ebenso erhielt der Verein von Erich Beutler aus Haiterbach die lang ersehnte Hobelbank.

Der Verein bedankt sich auf das herzlichste.

Ladenschluss !

Mit Bedauern musste die Beihinger Bevölkerung davon Kenntnis nehmen, dass das Lebensmittelgeschäft der Familie Braun zum 1. März die Kasse für immer schließt. Ein nicht zu unterschätzender Verlust für Beihingen, der sich natürlich auch auf die Wohnqualität auswirkt.

Haben wir zu wenig eingekauft in den örtlichen Geschäften ?

Die Antwort auf diese Frage muss sich jeder selbst geben. Noch haben wir evtl. die Chance, wenigstens das 2. Geschäft durch verstärktes Einkaufen am Leben zu erhalten. Wenn auch dieses schließt, sind wir ein reiner Schlafort geworden.

Vielleicht noch einige Sätze zum Haushaltsplan 2000. Nachdem wir 1999 doch etliche Bauprojekte im Ort hatten, wird dieses Jahr ein ruhiges Jahr. Als größere Positionen sind eigentlich nur der Zuschuss von 50000 DM (+20000 DM im Jahr 2001) , an den VFR Beihingen, die Ofensanierung im Backhaus, die Feldweginstandsetzung und verschiedene andere Sanierungsmaßnahmen zu nennen.

Wie schwierig es ist, ein Konzept für das Museum zu erstellen, ist den Verantwortlichen in den letzten Wochen immer deutlicher geworden. Wir hoffen trotzdem, dass es uns gelingt, eine gelungene Präsentation zu bieten.

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Dezember 1999

Wieder haben die Beihinger ein großes Fest erleben und mitfeiern dürfen, kann man doch das vom Heimat- und Geschichtsverein veranstaltete 3. "Moschtfest" auf dem idyllischen Dorfplatz als Supererfolg bezeichnen.

Der Besucherandrang bei herrlichem Festwetter war so groß, dass das Versorgungspersonal diesem beinahe nicht gewachsen war. Dazu beigetragen hat natürlich auch, dass das erste Beihinger Entenrennen auf der Waldach durchgeführt wurde, eine große Gaudi für Jung und Alt. Daneben fand auch der zum ersten Mal durchgeführte Sensen- Mäh- Wettbewerb großes Interesse, zumal Pfarrer Karwounopoulos und Bürgermeister Henle sich nicht scheuten, ihr ausbaufähiges Mäh-Talent zu erweisen. Interessierte Besucher konnten sich bei einem Rundgang durch das beinahe fertig gestellte Museumsgebäude von der enormen Arbeitsleistung überzeugen, die vom Erd- bis zum Dachgeschoß offensichtlich wurde.

Ein ganz anderer Bereich kann mit der (fast) fertig gestellten Erweiterung des Friedhofes angesprochen werden. Nun ist deutlich zu erkennen, dass der Erweiterungsbereich eine angemessene und harmonische Ergänzung zum alten Friedhofsteil bildet. Die Fertigstellung war zeitlich auch dringend notwendig, da im jetzigen Friedhofsbereich nur noch wenig Flächen für Einzelgräber zur Verfügung stehen.

Die Kommunalwahlen sind ebenfalls abgeschlossen, hier zur Information die Namen der gewählten Ortschaftsräte:

Heide Neumann, Harald Bohnet, Manfred Dreßel, Georg Kübler, Wilfried Schmidt, Walter Schübel, Ernst Stöhr, Mattias Stöhr, Heinz Urbschat.

Anschließend noch ein paar allgemeine Anmerkungen:

In wenigen Tagen neigt sich ein Jahr, ein Jahrhundert, sogar ein Jahrtausend seinem Ende zu.

Viele von uns nehmen die Gelegenheit wahr, ein wenig intensiver Rückschau zu halten oder auch ein wenig angespannter in die Zukunft zu sehen. Auf Beihingen bezogen bietet sich rückschauend die Möglichkeit, Veränderungen und Entwicklungen nachzugehen, Höhepunkte bzw. ebenso auch dunklere Momente anzuführen. Wenn wir nur das Beihingen der letzten 5 Jahrzehnte nehmen, bietet sich genügend Stoff für eine große Auflistung von Veränderungen. Beispielhaft möchte ich nur einige Punkte stichwortartig wiedergeben.

Bau der Ortsduchfahrt, Abriss des Durchlasses, Abriss des Rathauses, Verlegung des Kirchenschiffes, Neubau der Schule, Ausweisung von Baugebieten, Eingemeindung nach Haiterbach, Stilllegung der Schule, Einrichtung eines Ortschaftsrates, verschiedene Hochwasser, Dorfentwicklungsmaßnahmen, Bau des Gemeindehauses, Ausbau der Egenhauser Straße, Bau des Feuerwehrgerätehauses, Erweiterung des Friedhofes, und und und...

Daneben dürfen Farbtupfer wie vor allem die 700-Jahrfeier, die verschiedenen Dorf- und Vereinsfeste sowie Jubiläen, weitere Veranstaltungen gesellschaftlicher, kultureller und sportlicher Art nicht vergessen werden.

Aus einigem Abstand betrachtet hat sich unser Ort in den letzten Jahrzehnten doch gewaltig verändert, trotzdem hege ich die Hoffnung und bin eigentlich guter Zuversicht, dass Beihingen für seine Bürger immer noch der Ort ist, in dem man sich heimisch fühlt, der Heimatort.

Wie werden wir den Schritt ins neue Jahrtausend wagen ?

Mit Zuversicht und Selbstvertrauen? Ängstlich und besorgt ?

Ich glaube, wenn wir unseren Ort weiter entwickeln wollen, und das müssen wir, dann müssen wir auch darauf achten, dass sein Charakter und sein Charme erhalten bleibt.

Dies ist unser Anliegen, aber auch unsere Verpflichtung für alle Bürger.

Ich wünsche allen Bürgern von Beihingen und auch von Bösingen einen guten Übergang ins nächste Jahrtausend.

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August 1999

Seit dem Erscheinen des letzten Kirchenblättles hat sich in Beihingen doch einiges an Veränderungen ergeben.

In der Erweiterung der Röte sind die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten abgeschlossen, die Strassentrasse wird gerade in Angriff genommen. Es war gewiss keine leichte Aufgabe für die ausführende Baufirma, bei dem oft lang anhaltenden schlechten Wetter voranzukommen. Im Gründelweg ist die Schwarzdecke aufgebracht, so dass das Gewerbegebiet wieder störungsfrei angefahren werden kann und auch die Anlieger in der Röte von einigen Belästigungen und Behinderungen erlöst sind.

Auch in der Friedhofserweiterung geht es, wenn auch langsam, wieder voran.

Das Feuerwehrgerätehaus (inklusive Schlachthaus) wurde mit einem Einweihungsfest offiziell seiner Bestimmung übergeben. Daneben präsentiert sich auch in unmittelbarer Nachbarschaft, für viele überraschend schnell, das Museumsgebäude in frischen Farben, eine absolute Bereicherung für die Dorfmitte. Man muss wirklich froh und dankbar sein. dass sich einige engagierte Bürger nicht haben beirren und entmutigen lassen, das Projekt durchzuziehen. Mit dem 2. Moschtfest soll es ja am 19.September 1999 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Februar 1999

Nachdem der heftige Wintereinbruch einerseits die körperliche Fitness beim täglichen Schneeschaufeln fordert, hat er andererseits alle Tätigkeiten im Tiefbau "eingefroren". So konnten die Erschließungsarbeiten im Erweiterungsbereich der Röte nicht wie vorgesehen nach den Weihnachtsferien aufgenommen werden, so dass es hier auf jeden Fall eine Verzögerung im Terminplan geben wird. Bauwillige, aber auch kaufinteressierte Bürger müssen sich, was ihr Bauvorhaben angeht, etwas gedulden.

Zum Glück wurde gerade noch im alten Jahr der Gründelweg hergerichtet, so dass wenigstens die Umleitungsstrecke aufgehoben werden konnte. Auch im Erweiterungsbereich des Friedhofes ruht die Arbeit witterungsbedingt bis auf weiteres. Dagegen konnten die Aussegnungshalle und das Schlachthaus noch im alten Jahr fertiggestellt werden, so dass es hier keine Einschränkungen oder Behinderungen mehr gibt.

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November1998

Erweiterung der Röte

Eine erfreuliche Nachricht kann in Beihingen all den Bürgern übermittelt werden, die sich mit dem Gedanken tragen, hier ein Haus zu errichten.

Mit Beschluss des Gemeinderats vom September diesen Jahres und mit der Einhaltung der notwendigen Fristen für die Ausschreibung und Vergabe kann davon ausgegangen werden, dass bis Ende August 1999 die Erschließung erfolgt ist und somit 16 Plätze bauwilligen einheimischen Bürgern zur Verfügung stehen.

Nun ist nur noch zu hoffen, das uns die Witterung keinen Strich durch die Rechnung macht und dass mit den Erschließungsarbeiten wie geplant im Dezember 1998 begonnen werden kann.

Somit sind wir nach längerer Durststrecke wieder in der Lage, baureife Grundstücke zur Verfügung stellen zu können.

Zukünftiges Heimatmuseum am Dorfplatz

Wer Beihingen in Richtung Haiterbach

In diesem Gebäude tut sich seit 2-3 Jahren einiges. Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Beihingen e.V., aber auch andere, freiwillige Helfer, sind mindestens wöchentlich einmal tätig, um dieses alte Gebäude zu einem Heimatmuseum umzugestalten.

Es ist kaum darstellbar, was hier an Engagement und Arbeitsleistung geboten wurde und noch wird, um aus einem fast baufälligen Anwesen ein ansehnliches Gebäude zu machen, das sich harmonisch an den Dorfplatz anschließt. Besonderer Ehrgeiz der Helfer war in diesem Jahr zu erkennen, galt es doch, bis zum Backhaus- und Brunnenfest die "Außenanlagen" auf Vordermann zu bringen.

Dies ist nach Meinung vieler Besucher des Festes auch gelungen. Ein zunächst gewöhnungsbedürftiger Anbau, neue Scheunentore und Fenster, die Sanierung des Balkons und und und ... alle diese Dinge haben dazu beigetragen, das sich das Anwesen fast "runderneuert" präsentiert.

Doch auch im Inneren hat sich viel getan, so dass der selbst aufgestellte Einweihungstermin im Jahr 2000 sicherlich eingehalten werden kann. Nachdem die Gipser 2 Stockwerke fertiggestellt haben und auch schon der Küchenboden verlegt ist, besteht berechtigte Hoffnung, dass die Malerarbeiten und die Arbeiten im Sanitärbereich noch in diesem Jahr angegangen werden können.

Dieses alles wäre nicht möglich, wenn sich nicht viele Beihinger Bürger jedweden Alters immer mehr mit diesem Gebäude identifizieren und helfend oder spendend tätig sind.

Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang die "Zugpferde" dieses Gemeinschaftswerkes, die unermüdlichen "Vorarbeiter", die nicht nur viel Zeit und Arbeitskraft opfern, sondern auch mit Ideen und Eigeninitiative das Werk voran bringen. Ihre Namen brauchen hier nicht besonders erwähnt werden, doch in Beihingen sind sie wohl bekannt.

Es ist nur zu hoffen, dass das gesamte Projekt ohne nennenswerte Schäden oder Unfälle zu Ende gebracht werden kann.

Urbschat

Ortsvorsteher