Gerade, als ich diese Zeilen schreibe, bietet uns die Natur ein herrliches
Winterbild mit Schnee in Hülle
und Fülle. Dieses Winterwetter ist allerdings
auch Schuld daran, dass die Baustelle in der Bösinger Straße seit
Weihnachten ruht. Die Mohlgasse hat zwar noch ihren Belag und auch die neuen
Straßenlampen
erhalten, doch für die Ortsdurchfahrt hat es nicht mehr ganz
gereicht. Mit dem Einbau des Straßenteilers
und des Kanals kann auch die
interne Umleitungsstrecke, die ja eigentlich nur für Anlieger vorgesehen
war, nicht mehr genutzt werden. Pfarrer Karwounopoulos sowie weitere
Fahrzeuge mit FDS-Nummern, müssen sich nun andere Verkehrswege suchen. Die
Umleitungsstrecke über den Dorfplatz hat schwer unter der Verkehrslast
gelitten. Wir hoffen, dass die Bauarbeiten bald weitergehen können, damit
im Frühsommer diese Maßnahme abgeschlossen ist.
Kurz vor Weihnachten
hat der Heimatverein wieder seine Adventsfeier auf dem Dorfplatz abgehalten.
Eine
weihnachtliche Dekoration , sowie ein abwechslungsreiches Programm
haben wieder einmal dafür gesorgt, dass eine vorweihnachtliche Stimmung
zu spüren war. der Übergang zu einer sich anschließenden kirchlichen
Andacht hat sich , glaube ich, ganz gut bewährt. Nochmals danke dem
Kindergarten, dem
Kirchenchor, dem Brass-Ensemble Bösingen , dem
jungen Chor des Liederkranzes Haiterbach und Manfred Dreßel für die
Gestaltung des Abends.
Die Grundschule Ober-schwandorf, die beinahe 2
Jahre Gast in unserer Turnhalle war, ist Ende Januar diesen Jahres
ausgezogen und hat ihre neue Halle eingeweiht. Wir gratulieren unseren
Nachbarn aus Oberschwandorf zu diesem gelungenen architektonischen
Meisterwerk.
Zur Zeit ist die Desch-Beiz wieder im Gespräch. Wir sind
in Beihingen froh darüber, dass es diesen eigenverantwortlichen Jugendtreff
gibt. Nun musste aber zur baurechtlichen Absicherung ein
Bebauungsplan
aufgestellt werden, außerdem wollen die Verantwortlichen
einen Anschluss für Wasser und Abwasser legen lassen, sicher eine
Angelegenheit, die große Vorteile aber auch finanzielle Belastung
für diesen Verein bringt.
Im Schulhaus sind die Sanierungsarbeiten
immer noch nicht abgeschlossen, doch laufen zur Zeit bereits Vorgespräche,
ob in diesen Räumlichkeiten nach vollzogener Instandsetzung eine
Ausstellung stattfinden kann. Eine ehemalige Beihinger Bürgerin möchte,
auch als Dank an Beihingen, Teile ihrer Werke im Rahmen einer Ausstellung der
Öffentlichkeit präsentieren. Wir hoffen, dass dieser Einstieg in
die Präsentation von Kunstwerken gelingt.
Horst Hölzle ist seit Januar
2003 in den Gemeinderat der Stadt Haiterbach nachgerückt, er übernimmt meinen Sitz, da ich durch berufsbedingte Mehrbelastung mein Mandat
niedergelegt habe.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Urbschat
Ortsvorsteher Beihingen
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November 2002
Zum Ende der Ferienzeit gab es mit
dem 12. Beihinger Backhaus- und Brunnenfest nochmals einen Höhepunkt
im Festkalender, der nach diesen 3 tollen Tagen fast nicht mehr zu
überbieten ist. Ein Lob den geduldigen Anliegern, die den hohen Lärmpegel
so tapfer ertragen haben. Mit dem Ende der Festtage war aber die
Belastung in der Ortsmitte noch nicht aufgehoben, im Gegenteil, es
setzte sofort der Baulärm in der Mohlgasse und in der Bösinger
Straße ein. Wir sind natürlich froh, dass diese Baumaßnahmen in
Angriff genommen wurden, erwarten wir dadurch doch eine weitere
Aufwertung im Bereich der Mohlgasse und eine bessere Verkehrsführung
in Richtung Bösingen. Im nächsten Jahr ist dann alles überstanden,
auch die nicht wenig belastende Umleitung des Haiterbacher
Schwerlast-verkehrs über Beihingen.
Wie angekündigt, wurden nun die 2 Wippen und die Schaukel hinter
dem Gemeindehaus aufgestellt und wie
mir scheint, auch gut angenommen. Hier sollten alle Benutzer dafür
Sorge tragen, dass das Gelände immer
ordentlich verlassen wird.
Im Gebäude der ehemaligen Schule hat in einem Klassenzimmer die
Jugendkunstschule ihre Tätigkeit
aufgenommen. Wir hoffen, dass die angebotenen Kurse regen Zuspruch
finden.
Nachdem auch für dieses Jahr beim Heimatverein Bereitschaft
bekundet wurde, die Adventsfeier auf dem
Dorfplatz zu organisieren und zu gestalten, werden wir diese also
wieder ins Jahresprogramm aufnehmen. Ich empfinde es als eine
wirklich Bereicherung der vorweihnachtlichen Zeit. Der Termin
wurde auf Samstag,
den 14. Dezember festgelegt, erste Zusagen zur Programmgestaltung
gingen bereits ein. So hoffen wir
denn, dass diese Adventsfeier wieder regen Zuspruch findet. dann
soll sie allerdings nur im Zweijahresturnus abgehalten werden.
Mit Erscheinen dieses Blättles können wir auch schon bald das
Jahr 2002 beschließen. Ich wünsche allen
Bürgerinnen und Bürgern beider Orte ein friedliches
Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
Urbschat, Ortsvorsteher Beihingen
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Juli 2002
Im
vergangenen Vierteljahr haben sich im Ortskern wieder einige Veränderungen ergeben. Als
erstes wurde
als Gemeinschaftsleistung des Heimatvereins, des VFR und der Feuerwehr der
Gemeindeschuppen hinter dem Backhaus gepflastert. Die Stadt Haiterbach hat die
Materialkosten übernommen, die Vereine haben
eigenverantwortlich die Arbeiten durchgeführt. In vorbildlicher Weise haben Wolfgang Muhl
und Karl Stöhr
die Organisation übernommen und die Vorarbeiten geleistet. Nun haben sich die 3 Vereine
einen geeigneten Raum geschaffen, um allerlei Utensilien für das Dorffest und für das
Museum zu lagern.
Am Pfingstsamstag wurde eine Doppelaktion durchgeführt, einerseits wurden 3 Großgeräte
(Fußballtor, Basketballkorb und Tischtennisplatte) auf dem Festplatz aufgestellt, damit
die Kinder und Jugendlichen in der Dorfmitte Spielmöglichkeiten haben, andererseits wurde
die Gänseskulptur in einem kleinen Festakt enthüllt. Leider war das Wetter nicht ganz so
angenehm warm, doch ließen sich viele Beihinger nicht abhalten, an der Hocketse auf dem
Dorfplatz teilzunehmen. Ein Dank an die Stadtkapelle, die den musikalischen Rahmen setzte.
Nun hoffen wir, dass Festplatz mit Spielgeräten sowie Gänseskulptur
uns lange unbeschadet erhalten bleiben.
Auf dem Grundstück hinter dem Gemeindehaus sollen in den nächsten Wochen 2 Wippen und
eine Schaukel aufgestellt werden, so dass sich hier auch Kleinkinder betätigen können.
In dankenswerter Weise hat die Kirchengemeinde zugesagt, diesen Teil des Grundstücks an
die politische Gemeinde zu verpachten.
Außerdem haben wir rund um Beihingen wieder einige neue Bänke aufstellen lassen, damit
Spaziergänger oder Wanderer Rastmöglichkeiten haben.
Wenn dieses Blättle erscheint, geht es für die ersten schon in den Urlaub. Ich wünsche
allen gute Erholung
und viele erfreuliche Erlebnisse.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Urbschat
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März 2002
Advent und Weihnachten sind aus unserem Gedächtnis bereits entschwunden,
trotzdem möchte ich eingangs noch einmal rückblickend auf die gemeinschaftliche
Adventsfeier, organisiert vom Heimatverein, eingehen. Trotz klirrender Kälte, die
bedauerlicherweise auch das Auftreten des Posaunenchors aus Bösingen verhinderte, waren
doch wieder viele Beihinger Bürger und auch einige Gäste gekommen, um den Beiträgen des
Kindergartens, des Kirchenchors und des Projektchors zu lauschen. Gedichte und Geschichten
von Hermine Stöhr und Manfred Dreßel waren weitere Programmpunkte. Ein weiterer
Höhepunkt war sicherlich das Auftreten von gleich zwei Nikoläusen, die ihre Geschenke an
die
Kinder verteilten. Nachträglich noch einmal ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden
und Helfern.
Ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben wird, ist noch nicht abzusehen.
Zur Zeit werden immer noch heiße Diskussionen über die Pflegemaßnahmen in der
Egenhauser Straße geführt. Natürlich kann man das Fällen eines jeden Baumes
kritisieren, doch man kann die ganze Angelegenheit auch sachlicher betrachten. Ich
versuche es auf diesem Wege.
1. Aus Gründen der Verkehrs-sicherung mußten einige Bäume, die keine Standsicherheit
mehr gewährleisteten, entfernt werden.
2. Unserer Meinung nach gehören Fichten nicht in diesen Bereich der Ortseinfahrt, es sind
Waldbäume.
Darum wurden sie entfernt.
3. Hecken sollten auch aus ökologischen Gründen immer wieder mal auf Stock gesetzt
werden, um sich neu entwickeln zu können. Dies wurde in Teilbereichen getan.
Ausweich-möglichkeiten für die Vogelwelt wurden erhalten.
4. Verschiedentlich mussten Pflegemaßnahmen vorgenommen werden, um andere Bäume dadurch
zu
schützen oder ihnen bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Wir haben uns von einem
kompetenten Fachmann beraten lassen und erfahrene Waldarbeiter haben die Arbeiten
ver-antwortungsbewusst ausgeführt. In wenigen Jahren wird ein neuer Bewuchs diesen
Straßenabschnitt zieren.
Abschließend noch ein Wort zu den Maßnahmen, die 2002 zur Ausführung kommen sollen. Wir
sind guter Hoffnung, dass in diesem Jahr der Ausbau der Bösinger Straße erfolgen wird.
Daneben sind wir auch froh darüber, dass sozusagen begleitend und als Fortsetzung der
Dorfentwicklungsmaßnahmen der Ausbau der Mohlgasse in Angriff genommen wird. Auch sollen
in diesem Jahr die Feldwege 60 und 61 (beim Pferdestall Bauer) mit einer Asphaltdecke
versehen werden. Entlang der Waldach sollen in der Ortsmitte Sanierungsmaßnahmen an der
Mauer und am Geländer vorgenommen werden. Auch könnte es gelingen, das Aufstellen der
Gänseskulptur auf dem Dorfplatz finanziell zu bewältigen. Im Hochbehälter müssen für
die Stromversorgung 20000 ? aufgebracht werden. Soviel an Informationen fürs erste
Quartal.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern einen
fröhliche Einstieg in den Frühling.
Urbschat, Ortsvorsteher Beihingen
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Dezember 2001
Es sind bisweilen die kleinen Dinge, die von vielen meist unbeachtet,
ihren Anteil an einem gelungenen Gesamtbild einbringen. So sind es dieses Mal auch viele
kleine Projekte, die im abgelaufenen Quartal in Angriff genommen wurden. Konzentriert hat
sich zunächst vieles auf die Dorfmitte, hier wurde das Brückengeländer erneuert und ein
ebener Pflasterübergang für Rollstuhlfahrer geschaffen. Im Backhaus mussten für teures
Geld die beiden Öfen saniert werden, eine rußige und staubige Angelegenheit. Die Öfen
sind fertig, erste Backversuche wurden bereits mit unterschiedlichen Erfolgen
durchgeführt. Hier bedarf es wahrscheinlich einer gewissen Eingewöhnungsphase. Ein
Boiler in und Beleuchtung am Backhaus wurden auf Wunsch hin angebracht.
Eine etwas verloren dastehende Tischtennisplatte auf dem Dorfplatz
kündet von der Absicht des Ortschaftsrates , in der Dorfmitte einen Spielplatz anzulegen.
Da noch Pachtverhandlungen laufen, wird es eine offizielle Einweihung wahrscheinlich erst
im Frühjahr geben. Die Kinder in der Unterstadt können sich jetzt schon auf einige
interessante Spielmöglichkeiten freuen.
Des weiteren ist der Ortschaftsrat derzeit bemüht, den Dorfplatz mit
einer Skulptur zu beleben. Es wäre sicher eine Bereicherung für unsere Dorfmitte, wenn
es (auch finanziell) gelingen sollte. Das Modell dieser Skulptur kann auf der
Geschäftstelle angesehen werden. Auch im Bereich der Geschäftsstelle wurden
Verbesserungen vorgenommen. Der Eingangsbereich wurde neu gepflastert, der Zugang über
die Treppen zum Kindergarten wurde kinderwagenfreundlich umgestaltet und in der
Turnhallenküche wurde eine neue Gastronomie-Spülmaschine eingebaut (gesponsert von der
Teufel-Brauerei Baisingen)
Das wäre schon das Wesentliche an baulichen oder ähnlichen
Veränderungen. Zu Erwähnen wäre noch, dass in diesem Jahr knapp 500 Besucher das Museum
besichtigt haben, ein ausgesprochen toller Zuspruch. In diesem Zusammenhang kann auch
erwähnt werden, dass der Heimat- und Geschichtsverein nach dem großen Erfolg des letzten
Jahres am Freitag, den 14 Dezember wieder eine gemeinschaftliche Adventsfeier organisiert,
zu der die Bevölkerung , aber auch auswärtige Gäste herzlich eingeladen sind.
Kindergarten, Posaunenchor, Kirchenchor, Projektchor sowie private Personen werden das
weihnachtliche Programm gestalten. Wir hoffen wieder auf eine ähnlich besinnliche
Stimmung wie im vergangenen Jahr. Wenn das "Blättle" erscheint, neigt sich das
Jahr 2001 bereits wieder dem Ende zu.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern beider Orte ein friedliches
Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2002.
Urbschat
Ortsvorsteher
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März 2001
Von einer stimmungsvollen, besinnlichen Atmosphäre war
die adventliche Feier am 14. Dezember 2000 vor dem Heimatmuseum getragen und der
Besucherzuspruch war erfreulich.
Der Heimat- und Geschichtsverein hatte die Organisation
der Veranstaltung übernommen, Kindergarten, Kirchenchor, Projektchor, Posaunenchor
Bösingen (mit Beihinger Akteuren) sowie Hermine Stöhr, Manfred Dreßel und Pfarrer
Karwounopoulos gestalteten mit ihren Beiträgen den Programmablauf.
Der SWR 4 nahm die Vorträge auf und strahlte am Tag
darauf kleine Ausschnitte über seinen Sender aus. Ein Dorf feiert mit seinen Besuchern
Advent. Bei Glühwein, Kinderpunsch, gebratenen Würsten und Waffeln konnte man die
vorweihnachtliche Stimmung genießen, die weihnachtliche Dekoration trug viel dazu bei,
dass man sich auf einem kleinen Weihnachtsmarkt wähnte. Knackende Schwedenöfen
verstärkten noch den heimeligen Eindruck. im absoluten Blickpunkt stand natürlich das
Adventsfenster, das von engagierten Frauen unter der Leitung von Heide Müller
ausgestaltet wurde.
Der Dank gilt allen Helfern und Akteuren, die diesen
Abend zu einem besonderen Erlebnis werden ließen. Dass daneben auch ein Überschuss
erwirtschaftet werden konnte, der der Familie Muhl überbracht wurde, sei nur am Rande
erwähnt.
Wer Interesse hat, kann sich die Kassette mit allen
Beiträgen in Beihingen auf der Geschäftsstelle, in Bösingen bei Frau Karwounopoulos
ausleihen.
Seit Mitte Januar hält die durch die Brandkatastrophe
geschädigte Grundschule Oberschwandorf ihren Sportunterricht in der Beihinger Turnhalle
ab. In diesem Zusammenhang mussten einige Maßnahmen ergriffen und ausgeführt werden. Im
Geräteraum wurde eine Schrankwand für die Kleingeräte eingebaut, alte Geräte wurden
repariert und neue Geräte angeschafft. Wir hoffen nun , dass sich die Kinder in dieser
neuen Umgebung wohl fühlen und begrüßen sie ganz herzlich.
Haben Sie schon registriert, dass die neuen
Straßenlampen zum Gewerbegebiet bzw. zum Sportplatz installiert wurden ? Nun können
Arbeiter bzw. Sportheim-besucher den Gründelweg auch in der dunkleren Jahreszeit
jederzeit sicher zu Fuß begehen.
Zum Schluss noch eine Anregung: In den letzten Jahren
konnte man den Eindruck gewinnen, dass der Blumenschmuck an den Häusern und in den
Vorgärten rückläufig ist was ich natürlich sehr bedauere. Vielleicht könnten in
diesem Jahr wieder erhöhte Anstrengungen unternommen werden, uns als besonders
("blumen-") freundlichen Ort zu präsentieren.
Mit freundlichem Gruß
Urbschat
Ortsvorsteher
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Dezember 2000
Auch das 11. Backhaus - und Brunnenfest stellte
Verantwortliche sowie Gäste und Besucher wieder voll zufrieden, war es nicht nur von der
Besucherzahl her mehr als beachtenswert, auch das Angebot an Attraktionen und Aktivitäten
ist stets erweitert worden und im Wandel begriffen. Wenn auch der Arbeitsaufwand immer
umfangreicher und damit auch die Belastung immer größer wird, sollte doch versucht
werden, dieses beliebte und bereits zur Tradition gewordene Fest, wenn auch evtl. einmal
in einem kleineren Rahmen, unbedingt zu erhalten.
Die Veranstalter haben sich ein Lob mehr als verdient.
"Was tut sich in der Bösinger Straße ?" werden sich nicht
wenige Bürger fragen. Im Rahmen eines Ortstermins mit dem Straßenbauamt Calw konnten
sich vor allem die betroffenen Anlieger notwendige Informationen über Trassenverlauf,
Ausbaustandards und vieles mehr einholen. Nun können wir nur noch hoffen, dass das
notwendige Geld 2001 auch zur Verfügung steht. Bösingen hat in einer bemerkenswerten
Einweihungsfeier sein restauriertes Backhaus sowie seine neue Ortsmitte der
Öffentlichkeit vorgestellt. Wir gratulieren unserer Nachbargemeinde ganz herzlich zur
interessant gestalteten Feier, vor allem aber zu dieser gelungenen Gestaltung des
Ortskerns.
In diesem Zusammenhang kann auch erwähnt werden, dass
auch die Öfen im Backhaus Beihingen einer dringenden Sanierung bedürfen. Nach Einholung
von Kostenvoranschlägen soll auf Wunsch des Ortschaftsrates noch in diesem Jahr mit der
Sanierung begonnen werden.
Im Dezember startet der SWR 4 Tübingen eine Art
Adventsfenster- Aktion, an der sich 24 Gemeinden beteiligen sollen. Beihingen wurde
ebenfals angesprochen sich zu beteiligen und erste Vorgespräche wurden bereits geführt,
so dass mit einer dörfliche Adventsfeier am Donnerstag, dem 14 Dezember gerechnet werden
kann, in der der Projektchor, der Kirchenchor, der Posaunenchor Bösingen, der
Kindergarten sowie Privatpersonen auftreten werden.
Näheres muss zunächst noch mit den Verantwortlichen
des Senders abgestimmt werden. In wieweit dann Sequenzen aus dieser Feierstunde im Radio
übertragen werden, kann noch nicht genau gesagt werden.
Lassen wir uns überraschen. Die Bevölkerung aus beiden
Orten ist jedenfalls herzlich eingeladen.
Das Heimatmuseum
Beihingen hat an den Besuchstagen einen mehr als regen Zuspruch erfahren, kamen doch an
diesen Sonntagnachmittagen immerhin zwischen 70 und 100 Personen nach Beihingen, um sich
das Gebäude und seine Ausstellungsgegenstände anzusehen. Über die Wintermonate ist das
Museum geschlossen, es wird dann erst wieder im April 2001 zu besichtigen sein.
Wenn dieses Blättle erscheint, beginnt fast schon die
Adventszeit. Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Gemeinden
geruhsame Tage im Advent, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue
Jahr.
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August 2000
In wohltuender Ruhe liegt der Dorfplatz an der Waldach und das daneben
stehende Gebäude des neuen Heimatmuseums
lässt in seiner Beschaulichkeit kaum erahnen,welchen Ansturm es am Tag der offenen Tür,
seiner offiziellen Präsentation, ertragen musste. Nun war es also in einem letzten
Kraftakt nach über 5jähriger Bauzeit fertiggestellt worden, wobei in den letzten Tagen
und Wochen vor allem fleißige Frauenhände und handwerklicher Sachverstand für den
letzten Schliff und für eine besondere Atmosphäre sorgten. Das Heimatmusum mit seinem
"Innenleben" war fertig, soweit man das bei einem Museum sagen kann. Es waren
sicher mehr als tausend Besucher, die voller Neugierde den Wohnbereich, die
Handwerkerecken, die Ställe oder im Dach die kleine Dorfschule besichtigten, um evtl.
eigene Leihgaben wieder zu entdecken oder nach dem Rundgang bewundernd zu äußern:
"Dieses Museum braucht sich nicht zu verstecken"
Dass der verantwortliche Architekt mit sorgenvoller Miene dreinblickte,
wenn sich zeitweise mehr als 20 Personen in jedem Raum aufhielten, ist sicher zu
verstehen, aber die Verantwortlichen des Heimat- und Geschichtsvereins wollten keine
Regulierung des Zuschauerstroms vornehmen, waren sie doch von der Stabilität ihres
Bauwerks, das in ca. 5000 Arbeitsstunden saniert worden war, voll überzeugt. Das schon
über unsere Dorfgrenze hinaus bekannte "Beihingen Festwetter" sorgte dann
dafür, dass die fleissigen Helfer des Vereins mehr als alle Hände voll zu tun hatten, um
den Ansturm zu bewältigen.
Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich auch den Besuch des SWR 4
Senders Tübingen, der sein Versprechen tatsächlich wahr machte und am Samstag mit einem
Übertragungswagen eintraf, leider aber nur für einen kleinen Sendungsausschnitt Zeit
hatte. Trotzdem war nicht zu verkennen, dass die Personen, die interviewt wurden, ein
gewisses Lampenfieber nicht verleugnen konnten. Trotzdem hat es Spass gemacht.
Bereits am Freitagabend wurde das Festwochenende eingeläutet, wobei die
Stadtkapelle und der Kirchenchor den musikalischen Rahmen legten.
Den Mittelpunkt des Abends bildete der Vortrag von Herrn Dr. Kempf, der
in anschaulicher und fundierter Weise die Lebensgeschichte des Hauses an der Waldach
wiedergab. Viele interessante Zufälligkeiten (das Haus konnte fast auf den Tag hin seinen
200. Geburtstag feiern) sowie das von vielen Wechseln betroffene ehemalige Handwerkerhaus
verbunden mit geschichtlichen Ereignissen des Bauernkrieges aus der unmittelbaren Umgebung
war für viele Festaktbesucher von großem Interesse.
Eine Diashow über die geleisteten Arbeiten sowie Grußworte von
Bürgermeister Henle und Frau Vogel vom Landratsamt rundeten den Abend ab. Nur Schade,
dass die Halle nicht voll besetzt war.
Das Museum wird nun jeweils am 1. Sonntag im Monat von April bis Oktober
von 13.00 - 17.00 Uhr geöffnet sein. Gruppen werden auch zu anderen Zeiten nach Anmeldung
eingelassen.
Der Heimatverein macht noch darauf aufmerksam, dass das Interesse an
besonderen Ausstellungsstücken weiterhin vorhanden ist, hier besteht vor allem noch
Interesse an alten Spielsachen.
Der Laden Keck bleibt uns erhalten ! Mit dieser "last-minute"
Nachricht können wir alle Beihinger Bürger erfreuen und auch überraschen, hat sich doch
tatsächlich eine nicht-alltägliche Lösung ergeben: Unser letztes Lebensmittelgeschäft
wird unter der Leitung des Altenheimes weitergeführt. Wir danken Herrn Schübel für
seinen Einsatz in dieser Sache, seinen Mitarbeitern für die Bereitschaft zur Übernahme
dieser Aufgabe sowie der Familie Keck, die diese Lösung ermöglicht hat.
Nun liegt es an jedem selbst, zur Erhaltung des Geschäftes beizutragen.
In der Röte bewegt sich im Baubereich einiges, sind doch innerhalb
kurzer zeit 5 Baustellen entstanden. Nach einer langen Vorlaufphase war die Freigabe des
Baugebietes von großer Wichtigkeit, die erwähnten Baumaßnahmen belegen es.
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März 2000
Seit dem 26. Dezember 1999 beherrscht vor allem ein Reizwort immer
wieder alle Gespräche, es ist der Name "Lothar". Die Gemarkung Beihingen wurde
von der ungeheuren Wucht dieses Naturereignisses getroffen, die Schäden sind in Zahlen
noch gar nicht richtig einzuschätzen. Trotz aller sächlichen Schäden und vor allem der
Schäden im Waldbereich durften wir dennoch zufrieden sein, dass es nicht auch noch
Personenschäden zu beklagen gab. Der umsichtigen Hilfe der Feuerwehr möchte ich auch an
dieser Stelle meinen und den Dank der Bürger aussprechen.
Beihingen im Radio !
Das Beihinger Schlachthaus hatte es dem SWR 4 Tübingen angetan, für
die Vor-Ort-Reporter des Senders eine so seltene und interessante Angelegenheit, dass sie
extra von Tübingen her anreisten, um einen Einblick in das dörfliche Schlachten zu
erhalten.
Schlachthausverwalter Günter Raisch und Landwirt Karl Braun meisterten
die für sie ungewohnte Situation mit großer Gelassenheit und kommentierten den Schlacht-
bzw. Verarbeitungsvorgang, der dann über den Sender ausgestrahlt wurde.
Anfang Mai soll dann ein Sendungsausschnitt vom Beihinger Heimatmuseum
aufgenommen und ausgestrahlt werden.
Und damit ist ein weiterer Punkt angesprochen, der bis zum Mai
verstärkt in Erscheinung treten wird, es ist die Fertigstellung des Heimatmuseums. Von allen Helfern
erfordert es nochmals einen außerordentlichen Einsatz , damit der Festakt am 12. Mai und
die Eröffnung am 14. Mai gewährleistet werden können.
Nach über fünfjähriger Arbeitszeit, in den letzten Wochen und Monaten
fast nur noch von 2 - 3 Personen getragen, kann jetzt das Gebäude möbliert, ausgestattet
und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Überraschende Hilfe erfuhr der Verein aus Bösingen und Haiterbach. Der
Bösinger Ortschaftsrat , allen voran Ortsvorsteher Adolf Gärtner stellten dem Museum mit
2 alten Schulbänken, einem Lehrerpult und einer echten großen Schiefertafel tolle
Exponate zur Verfügung, nach denen die Verantwortlichen bereits landesweit gesucht
hatten. Ebenso erhielt der Verein von Erich Beutler aus Haiterbach die lang ersehnte
Hobelbank.
Der Verein bedankt sich auf das herzlichste.
Ladenschluss !
Mit Bedauern musste die Beihinger Bevölkerung davon Kenntnis nehmen,
dass das Lebensmittelgeschäft der Familie Braun zum 1. März die Kasse für immer
schließt. Ein nicht zu unterschätzender Verlust für Beihingen, der sich natürlich auch
auf die Wohnqualität auswirkt.
Haben wir zu wenig eingekauft in den örtlichen Geschäften ?
Die Antwort auf diese Frage muss sich jeder selbst geben. Noch haben wir
evtl. die Chance, wenigstens das 2. Geschäft durch verstärktes Einkaufen am Leben zu
erhalten. Wenn auch dieses schließt, sind wir ein reiner Schlafort geworden.
Vielleicht noch einige Sätze zum Haushaltsplan 2000. Nachdem wir 1999
doch etliche Bauprojekte im Ort hatten, wird dieses Jahr ein ruhiges Jahr. Als größere
Positionen sind eigentlich nur der Zuschuss von 50000 DM (+20000 DM im Jahr 2001) , an den
VFR Beihingen, die Ofensanierung im Backhaus, die Feldweginstandsetzung und verschiedene
andere Sanierungsmaßnahmen zu nennen.
Wie schwierig es ist, ein Konzept für das Museum zu erstellen, ist den
Verantwortlichen in den letzten Wochen immer deutlicher geworden. Wir hoffen trotzdem,
dass es uns gelingt, eine gelungene Präsentation zu bieten.
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Dezember 1999
Wieder haben die Beihinger ein großes Fest erleben und mitfeiern
dürfen, kann man doch das vom Heimat- und Geschichtsverein veranstaltete 3.
"Moschtfest" auf dem idyllischen Dorfplatz als Supererfolg bezeichnen.
Der Besucherandrang bei herrlichem Festwetter war so groß, dass das
Versorgungspersonal diesem beinahe nicht gewachsen war. Dazu beigetragen hat natürlich
auch, dass das erste Beihinger Entenrennen auf der Waldach durchgeführt wurde, eine
große Gaudi für Jung und Alt. Daneben fand auch der zum ersten Mal durchgeführte
Sensen- Mäh- Wettbewerb großes Interesse, zumal Pfarrer Karwounopoulos und
Bürgermeister Henle sich nicht scheuten, ihr ausbaufähiges Mäh-Talent zu erweisen.
Interessierte Besucher konnten sich bei einem Rundgang durch das beinahe fertig gestellte
Museumsgebäude von der enormen Arbeitsleistung überzeugen, die vom Erd- bis zum
Dachgeschoß offensichtlich wurde.
Ein ganz anderer Bereich kann mit der (fast) fertig gestellten
Erweiterung des Friedhofes angesprochen werden. Nun ist deutlich zu erkennen, dass der
Erweiterungsbereich eine angemessene und harmonische Ergänzung zum alten Friedhofsteil
bildet. Die Fertigstellung war zeitlich auch dringend notwendig, da im jetzigen
Friedhofsbereich nur noch wenig Flächen für Einzelgräber zur Verfügung stehen.
Die Kommunalwahlen sind ebenfalls abgeschlossen, hier zur Information
die Namen der gewählten Ortschaftsräte:
Heide Neumann, Harald Bohnet, Manfred Dreßel, Georg Kübler, Wilfried
Schmidt, Walter Schübel, Ernst Stöhr, Mattias Stöhr, Heinz Urbschat.
Anschließend noch ein paar allgemeine Anmerkungen:
In wenigen Tagen neigt sich ein Jahr, ein Jahrhundert, sogar ein
Jahrtausend seinem Ende zu.
Viele von uns nehmen die Gelegenheit wahr, ein wenig intensiver
Rückschau zu halten oder auch ein wenig angespannter in die Zukunft zu sehen. Auf
Beihingen bezogen bietet sich rückschauend die Möglichkeit, Veränderungen und
Entwicklungen nachzugehen, Höhepunkte bzw. ebenso auch dunklere Momente anzuführen. Wenn
wir nur das Beihingen der letzten 5 Jahrzehnte nehmen, bietet sich genügend Stoff für
eine große Auflistung von Veränderungen. Beispielhaft möchte ich nur einige Punkte
stichwortartig wiedergeben.
Bau der Ortsduchfahrt, Abriss des Durchlasses, Abriss des Rathauses,
Verlegung des Kirchenschiffes, Neubau der Schule, Ausweisung von Baugebieten,
Eingemeindung nach Haiterbach, Stilllegung der Schule, Einrichtung eines Ortschaftsrates,
verschiedene Hochwasser, Dorfentwicklungsmaßnahmen, Bau des Gemeindehauses, Ausbau der
Egenhauser Straße, Bau des Feuerwehrgerätehauses, Erweiterung des Friedhofes, und und
und...
Daneben dürfen Farbtupfer wie vor allem die 700-Jahrfeier, die
verschiedenen Dorf- und Vereinsfeste sowie Jubiläen, weitere Veranstaltungen
gesellschaftlicher, kultureller und sportlicher Art nicht vergessen werden.
Aus einigem Abstand betrachtet hat sich unser Ort in den letzten
Jahrzehnten doch gewaltig verändert, trotzdem hege ich die Hoffnung und bin eigentlich
guter Zuversicht, dass Beihingen für seine Bürger immer noch der Ort ist, in dem man
sich heimisch fühlt, der Heimatort.
Wie werden wir den Schritt ins neue Jahrtausend wagen ?
Mit Zuversicht und Selbstvertrauen? Ängstlich und besorgt ?
Ich glaube, wenn wir unseren Ort weiter entwickeln wollen, und das
müssen wir, dann müssen wir auch darauf achten, dass sein Charakter und sein Charme
erhalten bleibt.
Dies ist unser Anliegen, aber auch unsere Verpflichtung für alle
Bürger.
Ich wünsche allen Bürgern von Beihingen und auch von Bösingen einen
guten Übergang ins nächste Jahrtausend.
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August 1999
Seit dem Erscheinen des letzten Kirchenblättles hat sich in Beihingen
doch einiges an Veränderungen ergeben.
In der Erweiterung der Röte sind die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten
abgeschlossen, die Strassentrasse wird gerade in Angriff genommen. Es war gewiss keine
leichte Aufgabe für die ausführende Baufirma, bei dem oft lang anhaltenden schlechten
Wetter voranzukommen. Im Gründelweg ist die Schwarzdecke aufgebracht, so dass das
Gewerbegebiet wieder störungsfrei angefahren werden kann und auch die Anlieger in der
Röte von einigen Belästigungen und Behinderungen erlöst sind.
Auch in der Friedhofserweiterung geht es, wenn auch langsam, wieder
voran.
Das Feuerwehrgerätehaus (inklusive Schlachthaus) wurde mit einem
Einweihungsfest offiziell seiner Bestimmung übergeben. Daneben präsentiert sich auch in
unmittelbarer Nachbarschaft, für viele überraschend schnell, das Museumsgebäude in
frischen Farben, eine absolute Bereicherung für die Dorfmitte. Man muss wirklich froh und
dankbar sein. dass sich einige engagierte Bürger nicht haben beirren und entmutigen
lassen, das Projekt durchzuziehen. Mit dem 2. Moschtfest soll es ja am 19.September 1999
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
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Februar 1999
Nachdem der heftige Wintereinbruch einerseits die körperliche Fitness
beim täglichen Schneeschaufeln fordert, hat er andererseits alle Tätigkeiten im Tiefbau
"eingefroren". So konnten die Erschließungsarbeiten im Erweiterungsbereich der
Röte nicht wie vorgesehen nach den Weihnachtsferien aufgenommen werden, so dass es hier
auf jeden Fall eine Verzögerung im Terminplan geben wird. Bauwillige, aber auch
kaufinteressierte Bürger müssen sich, was ihr Bauvorhaben angeht, etwas gedulden.
Zum Glück wurde gerade noch im alten Jahr der Gründelweg hergerichtet,
so dass wenigstens die Umleitungsstrecke aufgehoben werden konnte. Auch im
Erweiterungsbereich des Friedhofes ruht die Arbeit witterungsbedingt bis auf weiteres.
Dagegen konnten die Aussegnungshalle und das Schlachthaus noch im alten Jahr
fertiggestellt werden, so dass es hier keine Einschränkungen oder Behinderungen mehr
gibt.
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November1998
Erweiterung der Röte
Eine erfreuliche Nachricht kann in Beihingen all den Bürgern
übermittelt werden, die sich mit dem Gedanken tragen, hier ein Haus zu errichten.
Mit Beschluss des Gemeinderats vom September diesen Jahres und mit der
Einhaltung der notwendigen Fristen für die Ausschreibung und Vergabe kann davon
ausgegangen werden, dass bis Ende August 1999 die Erschließung erfolgt ist und somit 16
Plätze bauwilligen einheimischen Bürgern zur Verfügung stehen.
Nun ist nur noch zu hoffen, das uns die Witterung keinen Strich durch
die Rechnung macht und dass mit den Erschließungsarbeiten wie geplant im Dezember 1998
begonnen werden kann.
Somit sind wir nach längerer Durststrecke wieder in der Lage, baureife
Grundstücke zur Verfügung stellen zu können.
Zukünftiges Heimatmuseum am Dorfplatz
Wer Beihingen in Richtung Haiterbach
In diesem Gebäude tut sich seit 2-3 Jahren einiges. Mitglieder des
Heimat- und Geschichtsvereins Beihingen e.V., aber auch andere, freiwillige Helfer, sind
mindestens wöchentlich einmal tätig, um dieses alte Gebäude zu einem Heimatmuseum
umzugestalten.
Es ist kaum darstellbar, was hier an Engagement und Arbeitsleistung
geboten wurde und noch wird, um aus einem fast baufälligen Anwesen ein ansehnliches
Gebäude zu machen, das sich harmonisch an den Dorfplatz anschließt. Besonderer Ehrgeiz
der Helfer war in diesem Jahr zu erkennen, galt es doch, bis zum Backhaus- und Brunnenfest
die "Außenanlagen" auf Vordermann zu bringen.
Dies ist nach Meinung vieler Besucher des Festes auch gelungen. Ein
zunächst gewöhnungsbedürftiger Anbau, neue Scheunentore und Fenster, die Sanierung des
Balkons und und und ... alle diese Dinge haben dazu beigetragen, das sich das Anwesen fast
"runderneuert" präsentiert.
Doch auch im Inneren hat sich viel getan, so dass der selbst
aufgestellte Einweihungstermin im Jahr 2000 sicherlich eingehalten werden kann. Nachdem
die Gipser 2 Stockwerke fertiggestellt haben und auch schon der Küchenboden verlegt ist,
besteht berechtigte Hoffnung, dass die Malerarbeiten und die Arbeiten im Sanitärbereich
noch in diesem Jahr angegangen werden können.
Dieses alles wäre nicht möglich, wenn sich nicht viele Beihinger
Bürger jedweden Alters immer mehr mit diesem Gebäude identifizieren und helfend oder
spendend tätig sind.
Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang die "Zugpferde"
dieses Gemeinschaftswerkes, die unermüdlichen "Vorarbeiter", die nicht nur viel
Zeit und Arbeitskraft opfern, sondern auch mit Ideen und Eigeninitiative das Werk voran
bringen. Ihre Namen brauchen hier nicht besonders erwähnt werden, doch in Beihingen sind
sie wohl bekannt.
Es ist nur zu hoffen, dass das gesamte Projekt ohne nennenswerte
Schäden oder Unfälle zu Ende gebracht werden kann.
Urbschat
Ortsvorsteher