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In den letzten 20 Jahren sind in der Krankenversorgung und
Prävention die meisten neuen Berufe entstanden. Neben den
traditionellen ärztlichen Heilberufen gehört unter anderem
Masseuren, Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten, ambulanten
Pflegediensten, Ernährungs- und Wellnessberatern sowie Sport- und
Fitnesskaufleuten die Zukunft. Dabei handelt es sich um Berufe, die
vor allem Frauen qualifizierte Ausbildungs- und
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Durch die zunehmende Bedeutung
von Prävention und Wellness werden sich weitere neue
Beschäftigungsfelder im Bereich Gesundheitsförderung und Vorsorge
entwickeln.
Die Einführung von Fallpauschalen, Disease Management-Programmen
sowie integrierter Versorgungstrukturen führt zu mehr Effizienz und
Wirtschaftlichkeit in der Gesundheitsversorgung. Sie erfordern neben
ärztlichem Sachverstand auch ökonomisches Verständnis und
Management-
Fähigkeiten. Dies hat zu neuen Studiengängen wie Gesundheitsökonomie
und Gesundheitswissenschaften/Public Health und neuen Berufsbildern
wie ärztlicher Geschäftsführer, Medizin-Controller und
Qualitätsberatern geführt.
Beispiele für Medizinprodukte sind medizinisch-technische Geräte
(einschließlich der erforderlichen Software), Implantate, Produkte
zur Injektion, Infusion, Transfusion und Dialyse, humanmedizinische
Instrumente, Dentalprodukte wie Kronen und Brücken, Verbandstoffe,
Brillen und Kontaktlinsen, Produkte zur Empfängnisregelung sowie In-
vitro-Diagnostika. Zu den In-vitro-Diagnostika zählen Reagenzien,
Reagenzprodukte, Kits, Probenbehältnisse, Geräte und weitere
Produkte, die zur In-vitro-Untersuchung von Proben aus dem
menschlichen Körper bestimmt sind.. |