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Auf Einladung von Chefarzt Dr. Weh und dem LIM Vorsitzenden Karl Braun, fanden sich zahlreiche Besucher in der Schwarzwaldklinik Bad Rippoldsau ein. Neben den LIM Mitgliedern fanden auch Freunde aus dem Umfeld von Karl Braun, überwiegend Haiterbacher, den Weg über verschneite Straßen nach Bad Rippoldsau.
Zu Beginn berichtete Karl Braun über seine Aktion, Bürokratiekosten der Bundesregierung in Rechnung zu stellen. Reagiert hatten darauf bereits das Magazin „Focus“ mit einem ganzseitigen Artikel. Auch ein Kamerateam der ARD war inzwischen in Haiterbach um einen Beitrag für die Sendung „Plusminus“ zu drehen, die am 14.03.06 ab 21.45 Uhr im 1. Programm ausgestrahlt wird. Der Bürgermeister von Bad Rippoldsau Herr Ralf Bernd Herden, zugleich SPD Kreistagsmitglied, stellte seine Kurgemeinde vor, die eine lange Tradition hat und in ihrer Glanzzeit hochkarätige Persönlichkeiten, darunter Napoleons Nichte zu Besuch hatte. Er betonte, notwendig sei der Zusammenhalt des Mittelstandes, zur Stärkung des ländlichen Raumes. Hier dürfe es keine Parteigrenzen geben. Herr Dr. Weh stellte die Schwarzwaldklinik im Einzelnen vor und erläuterte Möglichkeiten zur Früherkennung von Schmerzkrankheiten und deren Therapiermöglichkeiten. Ein Hauptgrund für Gesundheitsprobleme bei vielen, sei mangelnde Bewegung. Der Mensch brauche von Natur aus Bewegung. In der Urzeit sei ein Mensch pro Tag 40 km gelaufen, heute bewege sich der Durchschnittsmensch gerade einmal 700 m am Tag. Herr Dr. Berenfeld, der in Altensteig eine Facharztpraxis betreibt, schilderte die Probleme im Gesundheitswesen und beklagte sich heftig über die derzeitige Gesundheitspolitik, die letztlich darauf hinausläuft, niedergelassenen Ärzten die Existenz zu rauben und deren Patienten, vor allem im ländlichen Raum, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung zu entziehen. Oberbürgermeister Michael Theurer MdL, stellte in seinem Referat fest, viele Menschen trauen dem Staat zuviel zu und meinen, dieser könne für sie alle Probleme lösen. Dies sei ein fataler Irrtum, was aber die meisten nicht hören wollen. Mit der liberalen Forderung, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, löse man keine Massenbewegung aus. Trotzdem sei es notwendig darauf hinzuweisen, wenn man ernsthaft gegen Staatsverschuldung und Massenarbeitslosigkeit angehen wolle.
Zum Abschluß führte Chefarzt Dr. Weh durch die Klinik und zeigte neben komfortablen Bewohnerzimmern, die vielfältigen Therapieeinrichtungen und als Prunkstück das Thermalbad, welches auch der Öffentlichkeit gegen ein geringes Eintrittsgeld zur Verfügung steht. Bei Kaffe, Kuchen und Fachgesprächen zwischen Chefarzt und Besuchern endete die gelungene Veranstaltung.
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