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Es getraut sich keine der großen Parteien ihre wirtschaftliche Kompetenz deutlich zu formulieren und auf Versuche zu verzichten, den jeweiligen Partner links zu überholen.
Man vergisst, dass nur eine starke Wirtschaft die Voraussetzung für soziale Leistung schafft.
Keiner bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards, die Deutschland nach dem Krieg das berühmte Wirtschaftswunder gebracht hat.
Niemand wendet sich entschieden gegen einen überzogenen Sozialstaat,
der unsere Leistungsfähigkeit aushöhlt, vor allem zu Lasten der
kommenden Generationen.
Die Eigenverantwortung darf nicht durch überzogene Sozialleistung
erstickt werden.
Notwendig wäre, unablässig an einem einfachen, gerechten
Steuersystem zu arbeiten. Zudem die immer mehr ausufernde Bürokratie
zurückzudrängen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde, nach Einführung der sozialen
Marktwirtschaft durch Ludwig Erhard und seinen Mitstreitern,
Deutschland aus Schutt und Asche wieder aufgebaut und sehr schnell
das weltberühmte Wirtschaftswunder erzeugt und zwar zum Wohle aller.
Jeder junge Mensch fand einen Ausbildungsplatz. Alle Berufsgruppen
konnten sicher, unter vielen Angeboten, ihren Arbeitsplatz
aussuchen. Die Staatsschulden hielten sich in Grenzen, ebenso die
Belastung der Bürger mit Steuern und Abgaben.
Mit der Regierungsübernahme durch die SPD 1969, begann ein
Wettbewerb zwischen den großen Parteien, die versuchten, mit
Versprechen von Sozialleistungen, sich immer wieder gegenseitig zu
überbieten. Nach gewonnenen Wahlen versuchte dann der jeweilige
Sieger, die gemachten Versprechen wenigstens teilweise einzuhalten,
was zu den heutigen Problemen geführt hat. Man spricht deswegen
zurecht von schwarzen und roten Sozialisten, die dabei sind unser
Gemeinwesen zu ruinieren, was an der hohen Staatsverschuldung, den
Belastungen der Bürger und den Arbeitslosenzahlen deutlich wird. Die
großen Parteien vernachlässigen ihre staatsbürgerlichen
Verpflichtungen auf das Gröbste.
Es ist Zeit, dass sich jemand aufrafft, diese Lücke auszufüllen und
die Verantwortung für unsere Gesellschaft und für die nachwachsenden
Generationen zu übernehmen.
Karl Braun, Haiterbach
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