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DSL-Digial Subscriber Line |
Digitale Datenübertragung bietet gegenüber der
analogen Datenübertragung einige Vorteile. Um die über das
Fernsprechnetz erreichbaren Übertragungskapazitäten für digitale
Übertragungen zu steigern wurde im Forschungsbereich die DSL-Technik
entwickelt.
DSL steht für Digital Subscriber Line. Damit ist keine physikalische
Leitung sondern eine logische Verbindung gemeint.
Mit DSL werden Telefonleitungen bei der Übertragungskapazität
effizienter ausgenutzt. An den bereits verlegten
Kupfer-Doppelader-Telefonleitungen muss weiter nichts geändert
werden. Nur ein DSL-Modem muss an beiden Enden der Verbindung,
üblicherweise vom Endabnehmer bis zu der nächsten
Ortvermittlungsstelle/Provider, installiert sein. Das Modem wandelt
für die Vermittlung der Daten an den PC analoge Signale in digitale
Signale um. Bei der Ortsvermittlungstelle steht ein DSL-Multiplexer,
der das angekommene, analoge Signal in ein digitales Signal
umwandelt. So wird die Grundlage für eine höhere
Übertragungskapazität gebildet. Außerdem kann so DSL parallel zum
normalen Telefon genutzt werden. Fax, analoges Telefon stehen auch
während des DSL-Betriebes zur Verfügung.
Während Internet-User bei Modem- oder ISDN-Anschlüssen mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 64 kbit/s im Web surfen, können DSL-User
mit bis zu 50.000 kbit/s surfen. Mittlerweile übliche
DSL-Bandbreiten für den Betrieb oder für die Internet-Verbindung zu
Hause sind 1, 2, 4 Mbit/s.
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